Dr Jean Feltgen
Miersch - Mersch


Historique - Geschichtlicher Überblick
   
   
2.1866

Nous recevons la lettre suivante en réponse à la note qui nous avait été communiquée par un de. nos abonnés de Mersch, concernant le décès de quatre personnes de la famille Claas. Nous sommes persuadés que notre abonné n'a pas eu la moindre intention de dire rien de désagréable à l'adresse de notre correspondant de ce jour:

Geehrtester Herr Redakteur!

In meiner Eigenschaft als behandelnder Arzt der jüngst in Mersch verstorbenen Mitglieder der Familie Bernhard Claas, und zu dem mit der ärztlichen Behandlung der in den Gemeinden Lintgen und Mersch vorkommenden Cholera-Ertrankungsfällen amtlich beauftragt, fühle ich mich, angesichts der in der gestrigen Nummer Ihres Journals in einer anonymen Correspondenz aus Mersch angeregten Verdächtigungen, zu folgenden Berichtigungen veranlaßt:

1) Kurz nach dem Ableben besagter Personen stattete ich der Gemeinde - sowohl als auch der Justizbehörde, mündlichen Bericht über die Natur der Erkrankung, welcher sie unterlagen, ab, dahin lautend, daß die Krankheit confirmierte asiatische Cholera gewesen, und beantragte auch nach dem Sinne eines speciellen Gesetzartikels die baldigst mögliche Beerdigung der Leichen, sowie die Vornahme andrer hier wohl nicht näher anzuführender Maßregeln. Es handelte somit die Behörde nur auf gesetzmäßigem Wege. Ob nun nach meinem Ausspruche, wie dies der Correspondent zu meinen scheint, die Behörde ein Superarbitrium einzuholen sich hätte bemüßigt sehen sollen, das war nur ihre, nicht des Correspondenten Sache

2) Ihr Correspondent schreibt in leichtsinniger, oder - (ich möchte es ungerne annehmen!) böswilliger Weise: Seine Angabe, daß die Speisen durch die Kinder und nicht durch die Mutter zubereitet worden seien, ist irrig; zudem genossen am Vorabende des Erkrankungstages die Verstorbenen nicht dieselben, sondern ja ganz verschiedene Speisen; weder durch die Verstorbenen während ihrer Krankheit, noch durch die Überlebenden, ist etwas hinsichtlich der Beimischung einer giftigen Substanz zu den Speisen zu ermitteln gewesen. Daß übrigens die Symptome und der Verlauf der Krankheit dieselbe als Cholera und nicht als Vergiftung (nicht einmal Grünspanvergiftung!) kennzeicheten, darüber zu urteilen wird der Correspondent, der, wie ganz ersichtlich, nicht Mediziner ist, sich als inkompetent zu erklären wohl die Bescheidenheit haben, sowie er auch, nach näherer Anfrage, in Bezug auf den Krankenstand Mersch’s sich als sehr schlecht unterrichtet betrachten dürfte.
Mit der Bitte um gefällige Aufnahme dieser Zeilen in ihr geschätztes Journal, unterzeichnet achtungsvoll,

Dr Feltgen
Mersch, den 23. Februar 1866. (Courrier du Grand-Duché de Luxembourg: 25.32.1866)

   
 

Dr. Gloner aus Berschbach, Vorgänger von Dr. Feltgen war seit 1852 Armenarzt in der Gemeinde. Angehörige von unbemittelten Familien, die im Besitz eines von der Gemeinde ausgestellten „Certificat d'indigence" sind, werden vom Armenarzt unentgeltlich behandelt. Dafür bezieht er ein jährliches Honorar aus der Gemeindekasse.

Dr. Feltgen aus Mersch ist seit 1862 Armenarzt in der Gemeinde.

Ab 1880 wird ein zweiter Arzt, Dr. Gustave Herr aus Ettelbrück, neben Dr. Feltgen als Armenarzt angestellt. Jeder bezieht jährlich 200 F, die Kontrakte gelten für jeweils 3 Jahre. Jeder der beiden kommt einmal pro Woche nach Bissen, in Abständen von 3 Tagen einer vom andern. Für die öffentliche Fürsorge werden 1 871 aus der Gemeindekasse 2.320 F und aus dem Wohltätigkeitsbüro 25 F ausgegeben. (Source: 30e anniversaire du Dësch-Tennis Biissen)

   
   
26.9.1874 Dr Jean Feltgen, médecin, demeurant à Berschbach, détenteur de 10 actions de la S.A. Sucrière du Luxembourg, Merscher Zuckerfabrik, aux termes d'une procuration sous signature privée en date du 30 août 1874
   
   
1882
Dr Feltgen, Mersch - 15.9.1882 an H. Windler, Bandagist, Berlin (Collection: industrie.lu)
   
   
   
8.1889 Sofort zu vermierten

das frühere Haus E. Ferrant, Arsenal-Avenüe Nr. 7. (elo avenue Emile Reuter (anc. 7 avenue de l'Arsenal, Luxembourg)

Sich wenden an Dr FELTGEN in Mersch oder Hm BEISSEL-HANSEN in Luxemburg. (Luxemburger Zeitung: 9.8.1889)
   
   
   
   
   
12.1926 Décès. L'avant-dernière nuit est décédée Mme Fixmer, qui depuis la mort de son mari avait continué, avec l’aide de son fils, à diriger une fabrique de tabac dont les produits étaient estimés non seulement dans tout le Grand-Duché, mais même bien au-delà de nos frontières. Mme veuve Fixmer était la belle-mère du Dr Feltgen et de M. Arend, directeur à l’Arbed. Nous présentons à la famille nos sincères condoléances. (LIL: 3.12.1926)
   
   
   
   
   
   
   
   

 

Bibliographie
  Titel - Titre
Author - Auteur - Autor
Date
Edition - Verlag
Contents - Contenu - Inhalt
Pages - Seiten
ISBN
               

Liens / Links
 

This is not the official page of this company / person. Any information or picture completing these pages is welcome! For more information just send us an e-mail.

Ceci n'est pas la page officielle de cette firme / personne. Toute information ou photo pouvant compléter ces pages est la bienvenue! Pour des informations supplémentaires, veuillez nous envoyer simplement un e-mail.

Dies ist nicht die offizielle Seite dieser Firma / Person. Jede Information oder jedes Foto, welche(s) diese Seiten vervollständigen, ist herzlich willkommen! Für mehr Informationen, senden Sie uns einfach eine E-mail.

 

Created by / Créé par / Copyright: jmo