Paname - Panama - Paris - Luxembourg


Historique - Geschichtlicher Überblick
   
   
   
25.5.1870

Fondation: Société anonyme « La Panama, manufacture luxembourgeoise de chapeaux de paille ».

Siège: Luxembourg

Fabriques principales: Luxembourg et Mersch.

Objet: fabrication et le commerce de chapeaux en Panama, Brésilien et paille

   
 


Au Panama - Tressage des chapeaux dits "Panamas" (Pub: Compagnie Liebig; Collection: industrie.lu)

Partout où les chapeaux de paille à larges bords sont en usage pour se protéger contre les rayons ardents du soleil, le chapeau de "panama" jouit d'une vogue particulière, non seulement à cause de sa solidité mais aussi en raison de sa légèreté qui le rend particulièrement commode à porter. La paille à tresser employée par les indigènes pour la confection de ces chapeaux se trouve dans les nombreux marécages du pays. Les chapeaux très fins se vendent à des prix tout à fait fabuleux.

   
   
6.1879

Der Panama-Kanal. Der internationale Kongress (der Société de Géographie, in Paris) für Herstellung einer Kanal-Verbindung zwischen dem Atlantischen und Stillen Ozean durch Mittel-Amerika hat seine Versammlungen mit Befürwortung der Panamastrecke beschlossen, und die Wahl ist, vorausgesetzt, dass eine aus namhaften Fachmännern zusammengesetzte Versammlung die Vorbedingungen gründlich erwogen hat, in geographischer Hinsicht nur zu loben, schon der Einfachheit der Verhältnisse wegen, welche die Strecke über die Landenge von Panama bietet, die bereits von Aspinwall (Callao) nach Panama von einer Eisenbahn durchschnitten ist, deren Bau bekanntlich nicht bloß Millionen an Barem, sondern zugleich Tausende von Menschenleben kostete. Der Bau des Kanals wird, so steht zu hoffen, durch die damals gemachten Erfahrungen und durch die Hilfe, die eben jetzt die Schienenbahn für den Transport nicht bloß von Kanal Baumaterial, sondern auch von Lebensmitteln und Personen bietet, erleichtert werden. Man muss den Arbeitern vor allem hoch gelegene Quartiere und gesunde, dem Klima angemessene Nahrungsmittel bieten und man darf keine Leute, die nicht akklimatisiert und an Arbeit in heißfeuchten Niederungen gewohnt sind, verwenden. Arbeiter aus den chinesischen Reis-Distrikten und Neger von der Westküste Afrikas werden die tauglichste Leibes- und besonders Leber- und Lungen-Beschaffenheit haben. Der technische Ausschuss des Kanal-Kongresses nahm einen Entwurf an, über den Voisin-Bey in der letzten Sitzung berichtete, der dann auch endgültig zur Annahme gelangte. Es lagen im ganzen 7 Vorschläge zur Entscheidung vor. Es wurden Anschläge gemacht für die Durchstiche:

Tehuantepec, 240 km, 120 Schleusen, Durchfahrtszeit: 12 Tage.

Nicaragua, nach dem Entwurfe Menocal-Blanchet, 292 km, 17 Schleusen, Baukosten nebst Schleusen: 770 Millionen, Gesamtkosten: 900 Millionen; Durchfahrtszeit: 4½ Tage.

Panama-Kanal mit gleichem Spiegel, 73 km, 1 Schleuse, 6 km Tunnel, Baukosten:1.070 Millionen, Gesamtkosten: 1.200 Millionen, Durchfahrtszeit: 2 Tage.

Panama-Kanal mit 12 Schleusen, 73 km, Baukosten: 570 Millionen, Gesamtkosten: 700 Millionen, Durchfahrtszeit: 2 Tage,

San Blas, 53 km, 16 km Tunnel, Baukosten: 1.270 Millionen, Gesamtkosten: 1.400 Millionen, Durchfahrtszeit: 1 Tag.

Atrato - Napipi, 290 Kilometer, 2 Schleusen, 4 Kilometer Tunnel, Baukosten: 1 Milliarde, Gesamtkosten: 1.130 Millionen, Durchfahrtszeit: 3 Tage.

Die Reparaturkosten u.s.w. wurden auf 5 % berechnet.

Über die Strecke Tehuantepec hatte der Ausschuss keine genauen Angaben, war jedoch überzeugt, dass die Baukosten derselben die der obigen Strecke weit übertreffen würden. Die Nicaraguastraße würde nach Ansicht des technischen Ausschusses eine unerschöpfliche Wassermasse bieten, auch die Anlagen eines Seehafens auf der West-(Pazifik-)Seite keine Schwierigkeiten bereiten; dagegen lägen hier auf mehreren Punkten ganz bedeutende Schwierigkeiten im Wege. Die Panamastrecken haben an beiden Ausgängen treffliche Häfen und die vorhandene Eisenbahn wird den Transport der zu bewegenden Massen erleichtern. Der Kanal mit gleicher Fläche würde nur eine Schleuse auf der Seite des Stillen Meeres nötig machen. Die Vorschläge für die Durchstechung der Landenge von Darien wurden wie der von Nicaragua für unpraktisch erklärt, und bei letzterer noch mit vollem Rechte hervorgehoben, dass die vulkanische Natur des Landes dem Kanale fortwährend Gefahr drohe; die Panamastrecke dagegen hat geraume Zeit verhältnismäßig wenig an Erdbeben gelitten und verdient auch aus diesem Grunde den Vorzug. Bei der Abstimmung sprach Lesseps, der Gründer des Suez-Kanals, sich für die Panamalinie aus, desgleichen Sir John Stokes; der Beschluss wurde mit 74 gegen 8 Stimmen gefaßt, 16 Kongress-Mitglieder enthielten sich der Abstimmung. Admiral La Roncière le Noury, der Präsident der Geographischen Gesellschaft, entließ die Mitglieder des denkwürdigen Kongresses mit der Hoffnung, daß Hr. v. Lesseps auch noch die Vollendung der zweiten Durchstechung erleben und sich diese so glänzend bewähren möge wie der Suezkanal. Das Weitere steht zu gewärtigen. Es liegt auf der Hand, dass die Verbindung zwischen den Atlantischen und Stillen Meere für Seeschiffe dem Weltverkehr glänzend zu Statten kommen und die ganze, jetzt so schwer und langsam zu erreichenden Küstenländer von Südamerika und Mexiko dem europäischen Handel und Verkehr ungleich bequemer und ergiebiger in die Hand gehen würde. Wenn die Freistaaten van Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile sich der zu Kultur- und Handels-Zwecken nötigen Ruhe und Ausbildung erfreuten, deren sie so sehr bedürfen und ohne die sie trotz aller Gunst der natürlichen Verhältnisse zu Grunde gehen würden, so müssten sie längst zur Lösung dieser Lebensfrage sich vereinbart haben. Die Panamastrecke bietet auch in politischer Beziehung die verhältnismäßig günstigste Lage, als Ruhe und Ordnung für dieses internationale Unternehmen und die nötige strenge Polizei hier leichter wenigstens zu beschaffen sein werden, als auf den übrigen in Betracht kommenden Strecken, wo die langjährige Anarchie die staatlichen Verhältnisse so zerwühlt hat, wie Erdbeben und Vulkanausbrüche den Grund und Boden, durch den der Kanal zu stechen wäre.

Der Panama-Kanal wird 72 km lang und auf dem grössten Teile dem Durchstich der Eisenbahn folgen; die Tiefe wird 8,5 m , die Breite 22 m, so dass er Schiffen vom stärksten Tonnengehalte zugänglich ist; der Transit, der dem Kanal etwa 1887 werden könnte wird auf 7.250.000 Tonnen, zu je 15 Francs veranschlagt, so dass der Kanal, wenn auch nicht sogleich, so doch nicht zu langsam sich rentieren dürfte. (Köln. Zeitung) (LW: 5.6.1879)

   
20.10.1880

Fondation: Compagnie Universelle du Canal Interocéanique de Panama par Ferdinand de Lesseps

dont ces actions, cotées à la Bourse de Paris, ont été rachetées par des 100.000 d'épargneurs

Rachat de la concession de la Société civile internationale du Canal interocéanique par l'Isthme

   
1886
Action de 5000 Francs français de la Compagnie Universelle du Canal Interocéanique de Panama - 1880 (Collection: industrie.lu)
Captial social: 300.000.000 Francs français


Canal de Panama - 1880 - Ferdinand de Lesseps (Collection: industrie.lu)
   
 
    7.11.1883 19.11.1883 23.12.1883 9.1.1884 28.1.1885 5.8.1885 19.8.1885 15.9.1885                
Cours de l'action de Panama   500 428 418 429,50 402 315 360 347,50                
Source: Luxemburger Zeitung
   
1882 Démarrage de la construction d'un canal au Panama (au niveau de la mer, c.-à-d. sans écluses) par Ferdinand de Lesseps "J’ai fait Suez, je ferai Panama"
   
  Ce projet ambitieux connaît beaucoup de problèmes: fièvre jaune avec beaucoup de morts chez les ouvriers, crues dévastatrices du Rio Chagres, volume de déblais sous-estimé
   
   
   
6.1887 Les travaux sur le canal de Kiel viennent d’être inaugurés par l’empereur Guillaume en personne. Ces travaux vont immédiatement commencer. On estime que, malgré toute la célérité possible, ils ne dureront pas moins de 8 années. La longueur du canal sera de 99 km contre 160 km pour le canal de Suez et 73 km pour celui de Panama, et la largeur de 26 m, soit 2 m de plus qu’à Panama et 4 m de plus qu’à Suez. Mais ici le terrain sera bien plus facile. Le seuil le plus élevé que coupera le canal, lequel sera également creusé à niveau, ne dépassera pas 30 m et l’on ne rencontrera partout que de l’argile plus ou moins dense. Le coût des travaux ne dépassera pas 150 millions de marks. De 8.000 - 10.000 ouvriers seront constamment oocupés aux travaux.(LIL: 8.6.1887)
   
12.1888 Während Frankreich dem Zar von Russland 1.200 Millionen vorstrecken will, steht der greise Lesseps auch vor den Toren der Bauten und bettelt für seinen Panamakanal um - 500 Millionen; aber vergebens! Er will das Geld nicht an einem blutigen Krieg verwenden, sondern für ein Unternehmen, welches nur dem Frieden und dem Handel und Verkehr dienen soll, aber während dem fremden Herrscher das Geld mehr als doppelt zugeworfen wird, versagen sowohl Börse als Kammer dem eigenen Landsmanne die Unterstützung ohne Rücksicht darauf, ob die Panama-Gesellschaft dadurch in Konkurs gerät und viele Tausende, die ihre Ersparnisse in Panama-Aktien angelegt haben, ihr Vermögen dabei einbüßen. Allerdings hat das Riesenwerk schon nahezu 2.000 Millionen verschlungen und ist bei weitem und noch lange nicht fertig. Wie viel von diesen Millionen mag an den schmierigen Händen der Bankiers und Schwindler hängen geblieben sein, die sich jetzt allerdings rechtzeitig des Besitzes entäußert und die Aktien auf die kleinen Rentner abgewälzt haben! Haben diese wieder einmal das große Loch gestopft, so wird die Börse schon von Neuem die Gelegenheit ergreifen, um sich bei den neuen Anleihen die Hände zu waschen. (Escher Volkszeitung: 22.12.1888)
1888 Modification des plans initiaux par l'ajout d'un système de 10 écluses conçu par Gustave Eiffel
   
4.2.1889 Mise en liquidation judiciaire de la Compagnie Universelle du Canal Interocéanique de Panama, provoquant la ruine de milliers de souscripteurs.
   
   
9.1892 Scandale de Panama, affaire de corruption en France, lié aux problèmes financières de la Compagnie Universelle du Canal Interocéanique de Panama
   
11.1892 Frankreich: Sturz des Ministeriums Loubet durch die Panama-Affaire ... (LW: 30.11.1892)
   
1892 Suite au dictionnaire de l’Académie.

Panamiste: fumiste spécialement occupé à nettoyer les tuyaux à gogos.

Panamer: spéculer avec l’argent des actionnaires et des obligataires du Panama ou faire toute autre opération semblable.

Panamage: action de «panamer».

Panameurs: ceux qui «panament» ou ont «panamé». Panamés : les victimes du Panama et autres.

Panameux: désigne spécialement ceux que l’on a pris la main dans le . . . Panama.

(LIL: 19.12.1892)
   
1894 Fondation: Compagnie nouvelle du canal de Panama par Philippe Bunau-Varilla, pour reprendre le projet du canal de Panama
   
12.1901 Vente des actions de la Compagnie nouvelle du canal de Panama aux USA
   
1904 - 1914 Construction du canal au Panama (avec écluses, comme prévu par l'étude réalisée en 1879 par l’ingénieur français Adolphe Godin de Lépinay) par les USA
   
   
   
   
<=1.1921 Paname (Paris) (Luxemburger Zeitung: 8.1.1921)
   
   
9.1929 Film: PANAME n'est pas PARIS, avec Ruth Weyher, Jaque Catelain, Charles Vanel
   
   
193x


Un tango de Paname - Un succès... Un tango français... (Collection: industrie.lu)

... C'est un tango de Paname C'est un tango qui sourit
Il est à nous oui Madame Mais bientôt dans tout Paris ...

Paroles de Lucien Carol et Robert Delamare
Musique de Jean Delannay et Frédo Gardoni
enregistré sur disque Pathé
Colette Betty, la célèbre vedette des concerts, du disque et de la T.S.F.

Prix net: 1,50 Fr

Un succès des populaires: Frédo Gardoni et Jean Cyrano
Paris, Paul Beuscher, Editeur, 27 Boulevard Beaumarchais

   
.6.1936

Vorbereitungen der Pariser Weltausstellung 1937. ... Ein 1. Preis wurde dem Projekt "Paname 37" von Herrn N. Schmit-Noesen, Architekt in Luxemburg, erteilt. (OMZ: 18.6.1936)

   
   
   
   
   
1951 Le titre de la chanson "Padam, padam..." d'Édith Piaf rime avec "Paname", mais n'a pas de lien
   
   
27.12.1952

Ouverture du Café Paname (anciennement Café du Cercle), Luxembourg, 8 place d'Armes - Paradeplatz

   
   
 
Loin de Paname - Viktor Lazlo - à partir du 1.10.2002 au Théâtre Ménilmontant, Paris (Collection: industrie.lu)
mise en scène: Caroline Loeb
   
   
elo

Café PANAME, Luxembourg, coin 50 rue Sainte-Zithe - rue d'Anvers


Café Paname, Luxembourg (Photo: 26.11.2024 jmo)

www.paname.lu

   
   
   



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